Selbstbewusste Frauen: Expertinnen verraten im Interview, wie du in kurzer Zeit dein Selbstbewusstsein stärkst.

Selbstbewusste Frauen: Expertinnen verraten im Interview, wie du in kurzer Zeit dein Selbstbewusstsein stärkst.

Selbstbewusste Frauen: Expertinnen verraten im Interview, wie du in kurzer Zeit dein Selbstbewusstsein stärkst.

Ein gesundes Selbstbewusstsein und gute Kleidung sind in Situationen wie Jobinterview, Vortrag, oder der ersten Verabredung mit dem Mann deiner Träume gleichermaßen wichtig.

Wie können Körpersprache und Kleidung dein Selbstbewusstsein stärken?Diese Frage beantworten dir in diesem ca. 15-minütigen Interview:

Sabina Holz von www.entwickle-dich-selbst.de und Stil-Coach Cornelia Dick www.corneliadick.de.

Du magst keine Videos? Kein Problem. Hier kannst du das Interview als Blogartikel nachlesen. Schau einfach rein!

Mehr Selbstbewusstsein beim First Date, im Beruf oder beim Bewerbungsgespräch mit diesen Insider Tipps

Sabina: Hallo. Willkommen zum Interview mit Cornelia Dick. Sie ist Farb- und Stilberaterin und zeigt dir in ihren Kursen, wie du deinen eigenen Look finden kannst. Ich bin Sabina Holz. Als Coach, Mediatorin und Trainerin helfe ich Frauen ihre Persönlichkeit zu entwickeln und so ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Cornelia, ich freue mich sehr, dass du dabei bist.

Cornelia: Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich. Hallo.

Sabina: Cornelia wir haben ein gemeinsames Thema. Und zwar das Selbstbewusstsein unserer Kundinnen.

Cornelia: Genau. Wir beide helfen unseren Kundinnen ihre Stärken zu sehen. Beziehungsweise wir coachen und beraten dahingehend, auf die Stärken einzugehen, diese herauszustellen und nicht bei den Schwächen anzusetzen.

Was wir und unsere Teilnehmerinnen und Kundinnen dabei immer wieder erfahren ist: Wenn ich weiß wo meine Stärken sind und wo meine Vorteile liegen, dann kann ich natürlich Situationen, die herausfordern sind, wie zum Beispiel Vorstellungsgespräche, ein erstes Date, eine Präsentation, die ich halte, spielerisch und mit Leichtigkeit meistern.

Sabina: Dafür haben wir heute Tricks und Tipps mitgebracht, mit denen jede Frau eine selbstbewusste Ausstrahlung, sowohl in der Kleidung als auch in der Körpersprache, übertragen kann.

Die Körpersprache macht 60 % unserer Kommunikation aus. Wer attraktiv, sympathisch und selbstbewusst wirken möchte, sollte darauf achten, dies durch Körpersprache zu transportieren.

Wie können deine Kundinnen durch die Wahl ihrer Kleidung selbstbewusster wirken?

Cornelia: Ja, weißt du Sabina. Die Kleidung ist ein Kommunikationsmittel. Mit dem jede Frau ihre Persönlichkeits-Facetten zeigen kann.

Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, strahlt das auch aus. Ich glaube, das kennen auch viele. Wenn ich beispielsweise Schuhe trage, die drücken oder auf denen ich nicht gut laufen kann und in denen ich mich nicht agil fühle, dann strahle ich das auch aus.

Das heißt ich bin unsicherer und mein Gegenüber empfindet mich nicht als authentisch, sondern ist irritiert. Ich bin viel zu sehr beschäftigt mit etwas, was nicht passt.

Genau da setze ich bei meinen Kundinnen auch an. Wir überlegen uns eine Garderobe, die nicht nur zu dem Typ passt, sondern auch zu dem Wohlfühlfaktor der Kundin passt und in der sie sich wunderbar bewegen kann. Dadurch auch eine selbstbewusste Ausstrahlung bekommt.

Sabina: Oft fühlen wir uns nicht selbstbewusst, weil wir unsicher sind. Wir könne jede Unsicherheit, eigene Komplexe und negative Gefühle mit Körpersprache überdecken.

Wie sind deine Erfahrungen mit der Kleidung?

Cornelia: Wir sind auch oft unsicher, weil wir uns mit unserem Körper nicht so besonders wohlfühlen. Sei es, dass man ein bisschen zugenommen hat oder bestimmte Dinge nicht mag an sich.

Und dann kann man mit den richtigen Schnitten und den richtigen Materialien – sogenannte ungeliebte Stellen ausgleichen und die eigenen Schokoladenseiten betonen. Genau dabei unterstütze ich Frauen.

Nämlich ihre schönsten Seiten zu erkennen. Viele kennen diese sogenannten „Schokoladenseiten“ gar nicht.

Sabina: Es gibt für selbstbewusste Körpersprache zwei Grundregeln. Die erste ist die Offenheit und die zweite die Geschwindigkeit.

Zur Offenheit gehört, dass man alle Zeichen verschlossener Körpersprache vermeidet. Dazu gehört: klein machen, Arme und Beine eng am Körper oder den Kopf einziehen. Alle diese Zeichen werden mit Unsicherheit und Unterwürfigkeit in Verbindung gebracht, deshalb sollte sie vermieden werden. Offene Körpersprache ist genau das Gegenteil davon.

Was die Geschwindigkeit angeht, so nehmen wir mal an bei einem Bewerbungsgespräch oder einem First Date wippst du mit den Füßen und rutschst auf dem Stuhl herum. Das signalisiert Nervosität. Und überträgt sich möglicherweise auf die Umgebung.

Wer hektische Gesten vermeidet, sich langsam und kontrolliert bewegt, erzeugt automatisch eine selbstbewusstere Ausstrahlung. Und wirkt auch beruhigend auf sein Umfeld.

Hast du auch Grundregeln, die du weitergeben kannst?

Cornelia: Ja, auf jeden Fall. Da starte ich immer mit dem Thema Farben. Weil Farben haben – das kennen wir alle – eine riesen Wirkung auf uns selber, als auch auf mein Gegenüber. Und es ist relativ einfach mit Farben zu starten, um auf eine leichte Art und Weise eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Bei den Farben ist die oberste Prämisse, dass sie zu meinem Typ passen sollten. Also zu meinen sogenannten Eigenfarben. Das heißt zum Beispiel, wenn ich ein dunkler Typ bin, so wie du, dann wähle ich auch eher dunklere Farben, weil die mit meinem Typ korrespondieren. Bei dir sind dunkle aber auch intensive Farben wichtig.

Jetzt gibt es auch Typen, die sind eher zart. Sie haben eine pudrige Wirkung, sind oftmals zurückhaltender. Zu denen passen eher gedämpfte, zarte Töne. Da kann ich ansetzen und dafür sorgen, dass ich die Wirkung erziele, die ich erzielen will. Und auch für mich selber ein Wohlgefühl zu produzieren.

Das eine sind die Farben. Das andere sind die Schnittformen. Es gibt ja unterschiedliche Figur Typen. Je nachdem welcher Figur Typ ich bin, sollte ich bestimmte Regeln beachten, wie ich meine Körpersilhouette betone.

Sabina: Das war ziemlich spannend in deinem Kurs: die Figur Typen. Das hat bei deinen Teilnehmerinnen einen totalen AHA-Effekt bewirkt.

X-Figur, O-Figur, H-Figur. Jede hat sich auch irgendwie anders gesehen und eingeschätzt. Das war wirklich interessant zu sehen.

Cornelia: Ich nenne mal ein Beispiel. Die X-Figur ist die Silhouette, die wie so eine Sanduhr geschnitten ist. Sie hat eine sehr ausgeprägte Taille und ist zum Teil ein bisschen üppiger. Sie sollte, egal welche Konfektionsgröße sie trägt, ihre Taille betonen. Was meine ich damit?

Es soll nicht knatsch eng sein, sondern es reicht, wenn sie Figur nahe Schnitte wählt. Also auch Materialien, die die Figur umschmeicheln. Vor allem die Taille zeigen. Tut sie das nicht, büßt sie einen Großteil ihrer Wirkung ein.

Was das Thema „Figur-Typen“ generell betrifft ist auch nochmals zu bedenken, dass der Mensch die ganze Silhouette wahrnimmt. Er schaut sich nicht die Details an. Wie wir vielleicht: Da ist noch ein Speckröllchen an der Hüfte oder so.

Sondern mein Gegenüber guckt sich an, wie die Gesamtsilhouette ist. Übrigens auch bei Männern. Die gucken auch nicht auf das Detail. Sie gucken ist das stimmig. Wer steht da vor mir insgesamt.

Genauso wie es die X-Figur gibt, die sehr geschwungen ist. Gibt es quasi das Gegenteil. Die H-Figur. Das sind sehr gerade geschnittene Frauen. Und die haben in der Regel besonders schön geformte Arme und Beine. Und da heißt es halt, diese zu betonen. Mit entsprechenden Schnitten.

Also einer engen, schmal geschnittene Hose, mit einem etwas kürzeren Kleid oder Rock. Das auf jeden Fall die Beine betont werden. Die sollten auch keine riesen Ärmel tragen, sondern die Arme betonen.

Dann zeigen sie ihre „Schokoladenseiten“. Darum ist es ganz wichtig, den eigenen Figur Typ zu kennen.

Sabina: Ja, der Figur Typ war in den Kursen super hilfreich. Ich erinnere mich an eine, ja die hatte was an!

Wie sagt Guido Maria Kretschmar immer: „Das Teil tut nichts für dich.“ Und du hast dann wirklich auf sehr klare, wertschätzende Weise vermittelt, dass ihr andere Dinge besser stehen.

Sie hatte sich zuerst dagegen gewehrt. Im Laufe des Kurses hat man dann schon gemerkt, da ist was passiert, da hat sich was verändert im Denken. Das war schon der erste Impuls für Veränderung.

Ganz interessant fand ich ja auch, und das fand ich heikel, als Trainerin und Coach, die Haarfarben der Damen. Der größte Teil war ein bisschen älter. Und die hatten sich ihre grauen Haare blondiert. Und diese Blondtöne waren teilweise gelb.

Du hast dann erklärt und gezeigt, wie schön ein natürliches Grau wirken würde oder ein anderer Blond Ton. Und, dass dieser blonde Ton gar nicht die Augen, das Gesicht unterstreicht.

Welche Frau mag das schon, dass jemand an ihrer Frisur kritisiert? Da hast du eine gute Mitte gefunden, dass auch rüber zu bringen. Das war schon ein heikles Thema.

Cornelia: In dem Fall war es tatsächlich so, dass dieses sehr gelblich gefärbte Haar die ganze Strahlkraft der Frau genommen hat. Verrückt, wenn man bedenkt, dass ihre Naturhaarfarbe, das Grau, dass sie so vermeiden will eigentlich dafür sorgt, dass sie supertoll aussieht.

Sie wirkt selbstbewusster, wenn sie nicht etwas übertünchen muss, sondern sie kann ihre Eigenfarbe, ihre Haarfarbe tragen. Hat weniger Stress. Sieht toll aus und steht zu ihrem grauen Haar.

Da muss man natürlich Fingerspitzengefühl haben und schauen, wer steht jetzt wo. Und ist das jetzt auch wirklich das richtige Thema.

Es ist natürlich viel, zu hören: „Guck mal dein Figur Typ, schau mal deine Haare.“ Da muss man so ein bisschen pö-a-pö gehen. Da hatten wir ja in dem Workshop genug Zeit und Gelegenheit.

Sabina: Das war echt aufschlussreich. Hast du jetzt für unsere Kundinnen draußen noch einen Geheimtipp?

Cornelia: Ja. Eigentlich habe ich zwei Geheimtipps.

Zum einem das Thema Agilität in puncto Kleidung. Wie mag ich das die Materialien sind. Sind die eher agil und elastisch. Sind die Schnitte eher locker. Oder mag ich es gerne, wenn mich da etwas trägt.

Zum Beispiel ist eine enge Hose ist für die Eine eine Bürde. Für die Andere ist es super wichtig, weil sie sonst das Gefühl hat, dass sie keinen Rahmen hat.

Das ist auch wahnsinnig wichtig für eine selbstbewusste Ausstrahlung. Wenn ich das Gefühl habe, bei mir stimmt alles. Dann gehe ich raus, und sage der Welt hier bin ich.

Der zweite Tipp ist: Achte auf Qualität! Selbst wenn ich die richtigen Schnitte gefunden habe, die richtigen Farben trage, die zu meinem Typ passen. In dem Moment, wo mein Kleidungsstück sehr kaputt ist, verschlissen oder verwaschen ist, dann büße ich einen großen Teil meiner Wirkung ein.

Denn ein nachlässiger Look wird von meinem Gegenüber unbewusst auf die Qualität meiner Fähigkeiten übertragen.

Sabina: Die meisten haben aufgrund mangelnder Bewegung und häufigem Sitzen eine schlechte Haltung: Runder Rücken und ein hervorstehender Kopf. Das beeinflusst stark wie andere uns wahrnehmen. Also wie attraktiv und selbstbewusst sie uns einschätzen.

Mein Tipp: Die Schultern zurückziehen. Den Kopf in eine neutrale Position bringen, also den Blick geradeaus und einen guten Blickkontakt halten. Das strahlt nicht nur Selbstsicherheit und Souveränität aus, sondern wirkt auch sehr attraktiv auf Männer. Wie kann ich mit Kleidung eine gute Haltung hervorrufen?

Cornelia: Es ist tatsächlich so: Fühlt man sich in einem Outfit wohl, verändert das auch die Haltung und das Auftreten.

Ich habe eine ganz andere Ausstrahlung. Man geht automatisch aufrechter, zupft nicht unsicher an irgendwelchen Rockzipfeln herum und wirkt so selbstbewusster auf sein Umfeld.

Es hat einen wahnsinnigen Einfluss auf die Wirkung des Auftritts.

Sabina: Ja und die Wirkung kann auch nochmal neben dem Outfit mit guter Körpersprache ergänzt werden. Und auch hier gilt wieder, dass alle Arten von geschlossener Körpersprache vermieden werden.

Das heißt: Keine Hände in die Hosentaschen. Kein Getränk vor die Brust. Nicht die Arme verschränken, auch nicht einen Arm mit dem anderen festhalten.

Stattdessen ist es besser die Arme locker an der Seite hängen zu lassen. Das fühlt sich zwar nicht selbstbewusst an, aber es wird von anderen so wahrgenommen.

Womit würdest du noch ein gutes Outfit unterstreichen?

Cornelia: Da kommen wir so ein bisschen weg von der Kleidung. Ich berate ja auch was das Thema Frisuren betrifft. Ich bin keine Friseurin aber ich berate, welche Frisur optimal zum Typ passt und zur eigenen Persönlichkeit. Dazu gehört natürlich auch das Make-up. Das ist ja das Finish.

Eins der wichtigsten Elemente an meinem Auftritt ist ja das Gesicht und alles was es umgibt. Eine Frisur, die nicht sitzt oder nur mit sehr viel Mühe, sorgt für Anspannung und häufiges Nachfrisieren. Das macht uns unsicher.

Mit dem Make-up verhält es sich ähnlich wie mit der Wahl der passenden Farben, die ich eingangs erwähnte. Dekorative Kosmetik sollte meinen Typ unterstreichen, zu mir passen, also nicht zu stark sein und nicht unnatürlich wirken.

Kurzum: Wer sonst keinen Lippenstift trägt, sollte dies auch nicht zum Vorstellungsgespräch oder zum First Date tun. Mein Tipp: bleib dir treu und du wirst automatisch selbstbewusst wirken.

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Sabina: Cornelia, vielen Dank für das Interview. Weitere Tipps und Anregungen findest du in meinem Blog www.entwickle-dich-selbst.de/Blog oder auf der Seite von Cornelia www.corneliadick.de.

Ich danke dir für das Interview Cornelia. Das hat Spaß gemacht.

Cornelia: Ja, danke. Hat mir auch Spaß gemacht. Tschüß.

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