Positive Einstellung – garantiert gute Methode, unbeliebte Situationen erfolgreich zu meistern!

Positive Einstellung – garantiert gute Methode, unbeliebte Situationen erfolgreich zu meistern!

Positive Einstellung – garantiert gute Methode, unbeliebte Situationen erfolgreich zu meistern!

Eine positive Einstellung im Leben ist ein optimistisches und enthusiastisches Denken. Nicht nur gegenüber dem Leben oder der Arbeit, sondern auch gegenüber deinen Mitmenschen. Diese Art der Einstellung zu fördern ist vorteilhaft für Dich.

Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass es Dir gut geht und dein Leben angenehm ist. Viel wichtiger noch: Du kannst besser mit Krisensituationen umgehen.

Tipps, wie du eine positive Lebenseinstellung entwickelst, findest Du in diesem Artikel.

Es fällt Dir vielleicht nicht immer leicht eine positive Einstellung bei der Arbeit oder im privaten Umfeld zu behalten, weil das Leben manchmal kompliziert wird. Aus diesem Grund möchte ich Dir von meinem guten Freund und Arbeitskollegen erzählen, der diesen Optimismus erfolgreich gelebt hat.

„Mir geht es saugut!“

Das war immer die Antwort meines allerbesten, großartigsten Freundes auf die Frage: „Hey, wie geht es Dir?“ Wirklich immer. Zu jeder Tages oder Nachtzeit.

Es gab auch Abwandlungen: „Ach Du weißt ja, mir geht es saugut!“ oder „Mir geht es saugut. Ich habe ein so tolles Leben.“ Oder auch „Mir geht es saugut, bis auf die Zahnschmerzen, die ich zurzeit habe. Die sind lästig.“

Er hat zwischen seinem grundsätzlichen Zustand, also seinem tollen Leben und dem unbeliebten Zustand („Ich habe Zahnschmerzen“) unterschieden. Er hat beeindruckend gut beides voneinander klar getrennt.

Glaub´ nicht, dass ich das immer toll fand. Manchmal finde ich diese Antwort nervig. Besonders dann, wenn es mir selber nicht gut geht. Kennst Du das auch? Du fühlst Dich gerade wie vom Bus überfahren und Dein Gegenüber erzählt Dir begeistert, WIE GUT ES IHM GEHT! Ich weiß nicht wie es Dir geht. In solch einem Fall entwickle ich innerlich leichte Aggressionen. So ähnlich wie in diesem Video.

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Wie kann es einem IMMER gut gehen? Das grenzt ja an ein Wunder!

Weißt Du, dann – eines Tages – habe ich ihn verstanden. Als seine 85-jährige Mutter einen Knochenbruch erlitt und ein Pflegefall wurde. Diese Situation belastete ihn. Und als ich ihn fragte, wie es ihm geht, war seine Antwort: „Ja, es tut mir sehr leid, meine Mutter so zu sehen. Ich bin viermal am Tag bei Ihr. Das hilft leider nicht gegen die Schmerzen, die sie trotz Schmerzmitteln hat.“

Er machte eine Denkpause und sagte: „Aber ich habe ja noch viele andere schöne Dinge, die ich erlebe. Menschen, mit denen ich zusammen sein darf und die mich ehrlich interessiert fragen, wie es mir geht. Das tut mir gut. Und so gesehen, geht es mir saugut!“

Das ist das Geheimnis für eine positive Einstellung?

Du befindest Dich in einer belastenden Situation und besinnst Dich auf die guten Dinge im Leben. Ja, das ist nicht einfach. Mir ist dazu ein Lied eingefallen: „Always look on the bright side of life“. Es ist ein Ohrwurm, prägt sich ein und beschreibt dieses Geheimnis gut. Vielleicht kann es Dir als Brücke zu einer positiven Einstellung dienen.

Positives Denken ist in jeder Lebenslage effektiv und wertvoll

Positives Denken ist in jeder Lebenslage effektiv und wertvoll und ist ein Schlüssel für Deine Persönlichkeitsentwicklung.

Solltest Du es mal nicht schaffen positiv und optimistisch zu sein, hilft Dir ein positives Umfeld oder Menschen um Dich herum, die den positiven Power-Funken auf Dich überspringen lassen.

Vielleicht brauchst Du zur Entwicklung einer positiven Grundhaltung Unterstützung. Zögere nicht Dir professionelle Hilfe zu suchen.

Vielleicht hilft Dir ein gutes Tool wie zum Beispiel ein Dankbarkeit-Tagebuch. Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Weitere Ideen findest du in meinem Artikel.

Ein Beispiel, wie Du in einer Krise eine positive Einstellung entwickelst

In unserem letzten Telefonat sagte mir mein guter Freund: „Mir geht es saugut. Ich bin hier an meinem Lieblings-Urlaubsort. Nur kann ich nicht weit laufen, weil mir die Luft wegbleibt.“ Zwei Tage später ist er an Herzversagen gestorben. Ich bin entsetzlich traurig gewesen.

Jetzt denkst Du sicherlich, wie soll man in so einer Situation positiv bleiben? Du hast recht, der Verlust ist groß und es ist schwer und sehr emotional. In einem solchen Moment ist es gut Deine Gefühle anzunehmen. Es ist ein Grund zum Weinen, wenn Dein bester Freund mit gerade mal 65 Jahren plötzlich nicht mehr da ist.

Perspektivenwechsel

Perspektivenwechsel

Aber weißt Du, was ich mir noch gedacht habe? Ich möchte nicht in der Haut seiner 85 Jahre alten, gebrechlichen Mutter stecken. Wenn Du selber Kinder hast, verstehst Du was das bedeutet. Dieser Perspektivenwechsel hat mir geholfen, mit der Trauer besser umzugehen.

Trotzdem blieb die Tatsache, dass er nicht mehr da ist. Es gibt Realitäten, die kannst Du nicht schön reden und ausblenden. Schließlich lässt sich der Tod nicht rückgängig machen. So sehr Du Dir das auch wünschst. Wie kannst Du weiter machen, wenn jemand eine Lücke hinterlässt?

Vier Fragen, die Dir helfen eine positive Einstellung zu gewinnen

  1. Was tut Dir gut?
  2. Wer oder was ist Dir wichtig im Leben?
  3. Was läuft besonders gut in Deinem Leben?
  4. Was hast Du bisher geschafft? Welche guten Erfahrungen hast Du gewonnen?

 

In meinem Fall habe ich mir diese Fragen wiederholt zu verschiedenen Anlässen beantwortet. Beispielsweise, wenn das übliche Mittwochs-Telefonat ausblieb.

  1. Gespräche mit meinen Freunden und Gleichgesinnten tun mir besonders gut.
  2. Meine Kinder und mein Mann sind mir sehr wichtig. Ich bin dankbar, dass sie gesund und munter sind.
  3. Besonders gut läuft mein Privat- und Berufsleben.
  4. Viele gute und herzliche Erinnerungen an einen guten Freund und Kollegen, ein Netzwerk von tollen Menschen mit denen ich mich nach seinem Tod austauschen durfte. Gewonnen habe ich ein revolutionäres Beispiel für Authentizität, Wertschätzung, inspirierendes Denken und sprühenden Optimismus. Aus der Zusammenarbeit und Freundschaft habe ich viel Wissen und Erfahrung geschöpft.

Die Beantwortung dieser Fragen verhilft Dir zu einem Perspektivenwechsel

Genau diese vier Fragen haben mir geholfen mich neu auszurichten. Hier ist es wichtig für Dich, die Fragen wiederholt zu beantworten. Durch die Wiederholung setzt Du im Gehirn neben die Krisen-Leitung eine Optimismus-Leitung, die Dir zu einem Perspektivenwechsel verhilft. Ein Problem oder eine Herausforderung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten bringt Dir neue Lösungen.

Meine neue Ausrichtung:

Obwohl mir mein guter Freund Gerd sehr fehlt, halte ich mich an seinem vorbildlichen Beispiel von positiver Einstellung. Er hat als anerkannter Coach und Unternehmensberater nicht nur über Wertschätzung, Achtsamkeit und Begeisterung geredet. Nein, er hat all dies auch vorgelebt und weitergegeben.

In diesem Sinne gebe ich meine Erfahrungen und mein Wissen in meinen Trainings, Coachings und Mediationen weiter.

Ach ja, und das war sein Credo: „Nachdem ich festgestellt habe, dass glücklich sein mir gut tut, habe ich beschlossen immer glücklich zu sein.“ (Voltaire)

Was würdest Du antworten, wenn ich Dich heute frage: „Wie geht es Dir?“ Schreibe mir einen Kommentar.

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